Donnerstag, 26. Juni 2014

[INTERVIEW] Auf ein Ale mit Brasti über: Sebastien- wen- interessiert- dieser- Kerl- eigentlich- de Castell

Heute trifft eure Lesekatze Key auf Brasti,
und sie gibt gern zu, dass sie schon ein wenig rot geworden ist, wie der kecke Recke da so in der Taverne auf sie gewartet hat, um etwas von sich, den anderen Trattari und seinem Autor: Sebastien de Castell zu erzählen.  
 
https://www.facebook.com/SebastienDeCastell
Ja, das ist ja mal wieder typisch, nicht wahr? Hier bin ich, der großartigste der 'Greatcoats', der Held unzähliger Abenteuer und jetzt soll ich doch über Sebastien de Castell sprechen? Sebastien- wer- interessiert- sich- für- diesen- Kerl- eigentlich- de Castell? Ich sollte wahrscheinlich dankbar sein, das du mir keine Fragen über Falcio oder Kest stellst, aber bist du dir sicher, dass du nicht lieber über dich und mich sprechen möchtest? Ich bin mir sicher, sobald du mich erst einmal kennst, vergisst du alles über diesen 'Sebastien- Typen'....

 
Wir bitten darum, nicht zu filmen oder zu fotografieren und die Handys auszuschalten. Diese Wunder der modernen Technik könnten unseren heutigen Gast aus der Fassung bringen, und das wollen wir ja nicht. Also Brasti, dürfen wir dir ein Ale anbieten, bevor wir mit den Fragen beginnen? 
 Ich muss gestehen, mein Schätzchen, dass ich bereits Einige hatte, ehe du angekommen bist.

Stell uns Sebastien doch erst einmal kurz vor. 
Sebastien ist ein Romanautor (was eine Art Lügner ist- aber mit einem schickeren Titel.) Er ist der Autor der vier 'Greatcoat'- Bücher, welche er auch gern als 'Die Drei Musketiere treffen Game of Thrones' bezeichnet. Das erste Buch der Serie ist 'Blutrecht' und wird beim deutschen Piper Verlag heraus gebracht. Er ist außerdem der Autor von 'Spellsinger', einer Fantasy- Serie mit Western Flair, über einen gesetzlosen Magier und seinen Geschäftspartner (welcher zufällig ein Waschbär ist.)

Was denkst du über Sebastien, wie findest du ihn? Gibt es etwas, was du besonders toll an ihm findest, worum du ihn beneidest? Oder etwas, was du so gar nicht leiden kannst?
Ich denke es ist eine Schande, er lässt es in seinen Büchern so klingen, als ob Falcio der Held der Geschichte wäre, wobei es offensichtlich für jeden unparteiischen Beobachter sein sollte, dass ich der wichtigste Charakter bin. Wenn du 'Hochverrat' (das zweite Buch der 'Greatcoats'- Reihe) liest,wirst du feststellen, dass ich das in Rechnung stellen werde.
Er ist komplett unqualifiziert um Bogenschütze zu werden. Da er zu beschäftigt damit ist, gut in allem anderen sein zu wollen. Er hat Archäologie studiert (was auch immer das ist), er ist Musiker (aber kennt kein einziges gutes Sauf- Lied), choreografiert Schwertkämpfe (warum choreografieren wenn du einfach nur zwei Leute zum kämpfen bringen willst?) und diverser anderer Dinge mit Bezeichnungen die ich nicht verstehe.
Was ich an ihm mag? Umm... Ich glaube er ist sehr nett zu kleinen Tieren.

Du verbringst doch viel Zeit mit ihm, was tut er, wenn er nicht schreibt? 
Wenn er keine Romane schreibt, scheint er viel zu reisen, Rad zu fahren und zu rennen. Wenn er diese Dinge tut, verbringt er viel der Zeit damit über Buch- Ideen zu murmeln.
Er scheint auf einer ewigen Suche nach, wie er es nennt 'den Quellen der Wunder' zu sein- Orte oder Dinge die uns mit einem Gefühl der Verzauberung inspirieren. Ich habe ihn wiederholt darauf hingewiesen, das wenn er mehr dieser Wunderquellen sehen will, er nur mehr Ale zu trinken braucht.

Hat er ein Vorbild? Und, Brasti, hegst du Ambitionen dich mit 'Merhan, der die Pfeile lenkt' anzulegen? (Anmerkung: Merhan, ist eine Figur im Roman)
Sebastien behauptet seine Idole wären Menschen wie Neil Gaiman und Viggo Mortensen, aber ich habe keine Ahnung wer diese Leute sind, also weiß ich auch nicht warum. So wie ich ihn kenne, sind sie wahrscheinlich sehr kreativ und geben kluge Interviews und geben ihm dadurch das Gefühl unzureichend zu sein.
Ich andererseits habe den Vorteil mein eigener Held zu sein. Anders wie Kest, der besessen davon ist, den 'Heiligen der Schwerter' zu besiegen, bin ich vollkommen zufrieden damit abzuwarten bis der 'Heilige Merhan' in den Ruhestand geht um dann selbst der 'Heilige' der Bogenschützen zu werden.

Gibt es besondere Gepflogenheiten, die Sebastien beim Schreiben an den Tag legt? Das Hören bestimmter Musik oder vollkommene Stille, etwas Bestimmtes zu Essen, das in Reichweite stehen muss?
Mir ist aufgefallen, das Sebastien manchmal klassische Musik hört oder elektronische (welche eine sonderbare Art der Musik ist, da sie klingt wie Maschinenteile die eine Treppe hinunter fallen.) Ich habe ihm empfohlen zu Inspirationszwecken unanständige Trinklieder zu hören, aber bisher weigert er sich dagegen.
Er hat eine geheime Liste für jede der Hauptkampfszenen aus 'Blutrecht', die er gehört hat, während des Verfassens.

Wie hast du ihn denn kennengelernt?
Ich kann mich nicht mehr genau erinnern. Ich glaube ich war ein klein wenig betrunken zu dem Zeitpunkt. Sebastien ist der Meinung er hätte mich aus einer Kneipe geschliffen, ehe ich mit ein paar Rittern in einen tödlichen Kampf, den ich angezettelt hatte, geraten konnte. Er sagte, er bräuchte um Falcio herum Charaktere die diesen sich minderwertig fühlen lassen, da war ich natürlich erste Wahl.

Weißt du, ob es bei ihm immer so ist, oder ist es bei anderen Geschichten und deren Charakteren anders abgelaufen ist?
Sebastien: „Warum ist so viel Unrecht in der Welt? Diese Korruption? Ist denn da keiner der für das Recht der Unterdrückten gegen die abscheulichen Verbrechen der Mächtigen kämpfen würde? Ich brauche einen Retter für meinen Roman, verdammt!“
Falcio: „Oh, hallo auch. Mein Name ist Falcio und ich würde mich gern für den Job bewerben.“
Sebastien: „Wirklich? Was sind denn deine Qualifikationen?“
Falico: „Ich bin recht behände mit dem Rapier. Obwohl ich natürlich als Schwertkämpfer nicht so brauchbar bin wie ein Bogenschütze.“
Sebastien: „Es gehört mehr dazu ein Held zu sein, als kämpfen zu können, befürchte ich.“
Falcio: „Ich bin auch ständig deprimiert und brumme darüber wie böse andere Menschen sein können.“
Sebastien: „Exzellent! Warte,... kannst du auch langatmige Reden über Gerechtigkeit und die Notwendigkeit des 'sich Erhebens und Kämpfens' halten?“
Falcio: „Weshalb, ja kann ich. Große Reden sind unerlässlich! Sie können das Beste aus uns hervor locken. Sie können uns dazu bringen auf die Stimmen unserer Natur zu hören, unsere Ängste beiseite zu legen und für die aufzustehen, die...“
(Drei Stunden später.)
Falcio: „Und das ist der Grund weshalb ich hier stehe, bereit zu kämpfen, denn mein Name ist Falcio val Mond, Erster Kantor der 'Greatcoats' des Königs, Verteidiger der Frommen und Beschützer der Kleinen, Über- die- Straße- Begleiter der alten Damen, Finder von verlorenen Katzen...“
(Zwei Stunden später.)
Sebastien: „Uh... Es tut mir Leid, ich glaube ich war für eine Minute eingenickt. Hab' ich was verpasst?“
Falcio: „Ich weiß es nicht, aber ich kann noch einmal von vorn anfangen, wenn du möchtest.“
Sebastien: „Nein! Nein! Das... wird nicht nötig sein. Du hast den Job. Du wirst der Held in 'Blutrecht' sein.“

Einmal ganz direkt gefragt: Wieso führe ich das Interview mit dir? Was macht dich für Sebastien so besonders? 
Er denkt, ich sei heimlich eine tragische Figur- ein verzweifelter Mann der die Welt als einfachen Ort voller einfacher Freuden wahrnimmt und doch beginnt sich davor zu fürchten, dass sein Leben bedeutungslos sein könnte im Vergleich zu denen von Kest und Falcio. Ich nehme an, Sebastien projiziert nur seine eigenen Ängste auf mich.

Werfen wir doch einen Blick in die Kristallkugel: Was hält die Zukunft für Sebastien bereit? Wie sieht der momentane Stand seiner Arbeit aus? Gibt es bald etwas Neues zu lesen? 
Er hat die Arbeit am zweiten Buch der 'Greatcoats'- Reihe beendet. Der Titel lautet: 'Hochverrat' und es bringt Falcio, Kest und mich auf eine weit dunklere Reise, wie die der wir uns bisher gestellt haben.
Falcio beginnt seine idealisierten Erinnerungen an König Paelis in Frage zu stellen; Kest wird den Preis für seinen Wunsch der größte Schwertkämpfer der Welt zu sein, zahlen; und ich entdecke, dass ich nicht mehr einfach damit durch kommen kann, nur den charmanten Schurken zu spielen.
Valiana, Aline und die Schneiderin nehmen alle im zweiten Teil zentralere Rollen als im ersten Band ein. Und der Konflikt zwischen den unterschiedlichen Vorstellung von Recht und Unrecht wird Tristia in den Grundfesten erschüttern.
Obwohl die 'Greatcoats'- Reihe vier Bände umfassen wird, hat Sebastien versucht sicher zu stellen, dass jedes Buch über eine in sich geschlossene Geschichte verfügt. Er war entschlossen 'Blutrecht' an einem Punkt enden zu lassen, der den Lesern einen befriedigenden Abschluss bietet, anstatt einfach einen Cliffhanger zu platzieren. Und er hat sehr hart daran gearbeitet, um das Gleiche mit 'Hochverrat' zu schaffen, so hofft er, dass es den Lesern gefallen wird.

Ein herzliches Dankeschön an Brasti für die Beantwortung der Fragen. Für die letzte Frage möchte ich dem Autor selbst eine Gelegenheit geben, noch etwas loszuwerden, bzw. vielleicht auch etwas richtigzustellen, was von Brasti gesagt wurde. Vielleicht gibt es auch etwas, was er schon immer einmal sagen wollte, aber nie jemand bisher gefragt hat? 
Du solltest niemals etwas von dem glauben das Brasti sagt. Außerdem solltest du ihn nie in die Nähe deines Schnaps lassen. Oder deiner Ehefrau.
Ich fürchte wir sitzen mittlerweile auf dem Trockenen. Ich geb' euch noch ein Ale aus- Prost!

Vielen herzlichen Dank Brasti und Sebastien!

Die decastell Homepage
und seine Facebook Seite

Blutrecht, Sebastien de Castell
Piper, 2014
448 Seiten
Preis:  16,99 €
ISBN: 978-3-492-70321-5

Klappentext:
"Sie sind Verräter. Diebe. Mörder ... und Helden!
Falcio ist der Anführer der Greatcoats. In der Kunst des Kampfes ebenso geschult wie im Gesetz des Reiches Tristia, ziehen die Greatcoats als reisende Gesetzeshüter durchs Land, um Gerechtigkeit zu bringen und das Wort des Königs zu verbreiten. Sie sind Helden. Oder vielmehr waren sie es, bis sie tatenlos zusahen, wie die dunklen Herzöge von Tristia das Königreich übernahmen und den Kopf des Königs auf einen Pfahl spießten. Nun bewegt sich Tristia am Rande des Untergangs, und die Barbaren an den Grenzen warten nur darauf, ins Land einzufallen. Die Herzöge reigieren mit Willkür und Chaos, und die Greatcoats sind weit verstreut, gebrandmarkt als Verräter, Diebe und Mörder. Ihren legendären Uniformen sind nur noch Fetzen, die an eine ruhmreiche Vergangenheit erinnern. Alles, was ihnen geblieben ist, ist ein letztes Versprechen, dass sie ihrem getöteten König gaben. Das Versprechen, eine letzte Mission zu erfüllen. Doch wenn sie damit Erfolg haben wollen, müssen sie sich wieder vereinen – oder miterleben, wie die Welt um sie herum in Feuer untergeht ..."

Hier die Rezension zu Blutrecht von Key



So, und da ich zwar Englisch mal als Leistungskurs hatte, aber zugegeben da nicht allzu gut drin abgeschnitten hab', hier für alle die original Worte (wie es sich gehört)!

Today: Key meets Brasti

Well, this is just typical, isn’t it? Here I am, the greatest of the Greatcoats, the hero of countless adventures, and yet I’m supposed to talk about Sebastien de Castell? Sebastien-who-cares-about-this-guy-anyway-de Castell? I suppose I should be grateful that you aren’t asking me questions about Falcio or Kest, but are you sure you wouldn’t rather talk about you and I? I’m sure once you got to know me you’d forget all about this ‘Sebastien’ fellow...

Please: No filming nor photographing and turn your mobiles off. These wonders of modern technics may frightened our special guest. So welcome Brasti, please have a seat and would you like to have an Ale before we are starting with the questions?

I must confess, my darling, that I’ve already had several before you arrived.

1. First of all, please introduce us Sebastien de Castell.
Sebastien is a novelist (which is really just a kind of liar but with a fancier title.) He is the author of the four book Greatcoats series which he refers to as “kind of like The Three Musketeers meets Game of Thrones.” The first book in the series is Blutrecht and it’s published in Germany by Piper Verlag. He’s also the author of Spellslinger, a Western-flavoured fantasy series about an outlaw mage and his business partner (who happens to be a raccoon.)

2. In your opinion, is there something about Sebastien you like specifically, or an attribute you dislike? What do you think about him? Is there something he has and you would like to have too?
I think it’s shameful the way he makes it sound in his books as if Falcio is the hero of the story when it should be obvious to any impartial observer that I’m the most important character. When you read Hochverrat (the second book in the Greatcoats series) you’ll realize that I should be in charge.

He’s also completely unqualified to become an archer. He’s too busy trying to be good at everything else. He did a degree in archaeology (whatever that is), is a musician (but doesn’t know any good drinking songs), choreographed sword fights (why choreograph it when you could just get two people to fight?) and several other things with names I don’t understand.

What do I like about him? Umm…I suppose he’s nice to small animals.

3. I am sure, you spent a lot of time with him, which pursuits does he have if he is not writing?
When he’s not writing novels he seems to do a lot of travelling, cycling, and running. When he’s doing those things he spends a lot of time mumbling about book ideas. He seems to be in a perpetual quest to find what he calls “sources of wonder” - places or things that inspire a sense of enchantment in us. I’ve repeatedly told him that if he wants to see more sources of wonder he should just drink more ale.

4. Who is his idol? And Brasti, are you ambitious to mess up with 'Merhan, the one who directs the arrows'?
Sebastien claims that his idols are people like Neil Gaiman and Viggo Mortensen but I have no idea who those people are so I have no idea why. Knowing him, they probably do lots of creative things and sound clever in interviews and thus make him feel inadequate. I, on the other hand, have the advantage of being my own hero. Unlike Kest, who obsesses about defeating the Saint of Swords, I am perfectly happy to wait until Saint Merhan retires before I become the Saint of Archers.

5. About the writing progress: are there any habits Sebastien has? Maybe he likes to hear a certain kind of music or does he prefer silence? Something that should be in range, or snacks?
I’ve noticed that Sebastien sometimes listens to classical music or electronica (which is a strange type of music that sounds like pieces of machinery falling down stairs.) I have recommended that he listen to naughty drinking songs for inspiration but so far he refuses to do so.

He has a secret soundtrack for each of the main fight scenes in Blutrecht that he listened to while writing those scenes.

6. Please describe for us the moment he and you met for the first time.
I…don’t quite remember. I think I was a little drunk at the time. Sebastien claims he hauled me out of a tavern just before a fight I’d instigated between several knights was about to get lethal. He says he needed to surround Falcio with characters who would make him feel inferior, so I was a natural choice.

7. Do you have any idea how the first meetings with other characters have been? Similar or different- are there any other special moments you like to talk about?
I wasn’t there when he met Falcio, but I imagine it went something like this:

Sebastien: “Why is there such injustice in the world? Such corruption? Is there no one who will fight for the rights of the oppressed against the vile depradations of the powerful? I need a hero for my novel, damn it all!”
Falcio: “Oh, hello there. My name is Falcio and I’d like to apply for the job.”
Sebastien: “Really? What are your qualifications?”
Falcio: "I’m handy with a rapier. Though of course, being a swordsman, I’m not nearly as useful as an archer.”
Sebastien: “There’s more to being a hero than fighting, I’m afraid."
Falcio: “I’m also perpetually depressed and drone on about how evil other people can be.”
Sebastien: “Excellent! But wait…can you also give long winded speeches about justice and the need to stand up and fight?”
Falcio: “Why, yes I can. Grand speeches are vital! They can inspire the best in us. They can move us to listen to the voices of our better natures, to set aside our fears and stand up to those who would…”
[three hours later]
Falcio: “Which is why I stand here now, ready to fight, because my name is Falcio val Mond, First Cantor of the King’s Greatcoats, Defender of the Meek and Protector of the Small, Helper of Old Ladies Struggling to Cross the Street and Finder of Lost Cats...”
[two hours later]
Sebastien: “Uh…I’m sorry, I think I passed out for a minute. Did I miss anything?”
Falcio: “I don’t know, but I can start again if you like.”
Sebastien: “No! No! That…won’t be necessary. You’ve got the job. You’ll be the hero of Traitor’s Blade.”

8. Shoot: Why are the two of us talking - What makes you special for Sebastien?
He thinks I’m secretly a tragic character - a man desperate to see the world as a simple place full of simple pleasures and yet beginning to fear that my life will prove to be meaningless compared to those of Kest and Falcio. I think Sebastien’s just projecting his own fears onto me, though.

9. Let us take a look deep at the crystal ball: What does the future hold in store? What are Sebastiens next plans? How is his work going, what comes up next?
He’s finished work on the second book in the Greatcoats series. Its title is Hochverrat and it takes Falcio, Kest and myself on a darker and more perilous journey than we’ve faced before. Falcio will come to question his idealized memories of King Paelis, Kest will pay the price that comes with wanting to be the greatest swordsman in the world, and I discover that I can no longer get away with simply playing the charming rogue. Valiana, Aline, and the Tailor all take more central roles in the second book than they did in the first, and the clash between their different visions of right and wrong will shake Tristia’s very foundations.

Although The Greatcoats is a four-book series, Sebastien is committed to ensuring that each book is a complete story in and of itself. He was determined with Traitor’s Blade to end the novel at a point that would give readers a satisfying conclusion rather than simply a cliffhanger, and he’s worked very hard to do the same with Hochverrat, so he very much hopes that readers will enjoy it.

10. Thank you very much Brasti for answering our questions. For a last question I want to turn to your author. He might have something to add or to correct. Please Mr. de Castell feel free to give us a final statement. Maybe there is something you always wanted to tell, but nobody ever asked about?
You should never trust anything that Brasti says. Also, don’t let him near your liquor. Or your wife.

I think, we are running out of drinks, may I spent another Ale for both of you? Cheers!

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